Zukunftsinitiative setzt Gespräche fort

27Gespräch der ZIS mit Minister Commerçon zur Bildungs- und Kulturpolitik. Ausbildung in allen Alterstufen stärken, Kulturstandort Saarland durch Gründung einer Großen Kulturstiftung aufwerten

Am 8. Februar 2015 traf der Lenkungskreis der Zukunftsinitiative Saar mit Bildungs- und Kulturminister Ulrich Commerçon zusammen. Im Mittelpunkt der Unterredung standen Fragen der Bildungspolitik und die Bedeutung der Kulturpolitik als Aushängeschild eines konkurrenzfähigen Standortes Saarland.

Die Zukunftsinitiative nutzte die Gelegenheit, für eine Stärkung der frühkindlichen Bildung, des Angebotes an Ganztagsschulen bis hin zu Verbesserungen bei der Studien- und Berufswahl einzutreten. Die aufgrund der demografischen Entwicklung frei werdenden Stellen seien zu einem vertretbaren Teil auch für die Erreichung der Sparziele des Landes einzubringen. Wichtig sei aus Sicht der ZIS, dass die berufliche Bildung gegenüber akademischen Ausbildungen eine Aufwertung erfahre. Minister Commerçon verwies in diesem Zusammenhang auf ein Projekt des Ministeriums zur Verbesserung der Berufsorientierung in den beruflichen Vollzeitschulen. Die Vertreter der ZIS befürworteten diese Pläne und regten an, das Handwerk durch Profilierung und Aufwertung des Handwerksmeisters zu stärken. Die ZIS zeigt sich erfreut über die Ankündigung des Ministers, diesen Vorschlag im Rahmen des “Zukunftsbündnisses Fachkräfte Saar” zu erörtern. Ein weiteres Thema betraf die Stärkung der Autonomie und Eigenständigkeit der Schulen. Die Vertreter der ZIS regten in diesem Zusammenhang an, ein Konzept vorzulegen, das einen mittelfristigen Ausbau des LPM in eine Führungs- und Weiterbildungsakademie vorsieht.

Im Kulturbereich befürwortet die ZIS die Gründung einer Großen Kulturstiftung, in der alle wichtigen Kultureinrichtungen verankert und über langfristige Finanzierungsverträge abgesichert werden könnten. Auch dieser Vorschlag, der für die Profilbildung des Landes und zur Sicherung der länderübergreifenden Komnkurrenzfähigkeit Vorteile bietet, soll laut Minister Commerçon geprüft werden.

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